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Erfahrungsbericht Holsten Therme Kaltenkirchen

Im Dezember 2010 war ich das erste Mal zu Besuch in der Holstentherme in Kaltenkirchen, und ich kann vorab sagen, dass dieser Besuch mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein wird. Mein Freund wohnt nur 20 km entfernt von der Therme, und angesichts der nass-kalten Wintertage war die Idee, ein paar Stunden im Freizeitbad zu verbringen, nahe liegend.

Pluspunkt Nummer eins ist die gute Verkehrsanbindung: Mit der Privatbahn AKN kommt man in Kaltenkirchen in unmittelbarer Nähe der Therme an, sodass nur ein kurzer Fußweg bis zum Eingangsbereich nötig ist.

Als Zweites überraschte uns Empfang der Mitarbeiter: am Eingang wurde wir gefragt, ob wir bereits in der Therme zu Gast gewesen seien, als ich verneinte, wurden die örtlichen Gegebenheiten ausführlich erklärt, sodass wir später auf dem weitläufigen Gelände keine Probleme hatten, uns zu orientieren.

Nachdem wir uns in der Umkleide badefertig gemacht hatten und die Dusche inspizierten (Eindruck; 2Plus, sehr sauber!) gingen wir in die Poollandschaft und genossen zunächst das angenehm warme Wasser, indem wir uns einfach treiben ließen.

Obwohl wir an einem Sonntag Nachmittag in der Vorweihnachtszeit dort waren und an diesem Tag auch ein Kinder-Weihnachtsfest veranstaltet wurde, war die Anzahl der übrigen Besucher sehr angenehm, also es war nicht überlaufen, aber gleichzeitig doch lebhaft.

Nachdem mein Freund und ich mehrfach die Riesenrutsche unsicher machten (wir sind kurz vor 30, aber die Zeitmessung reizte uns dennoch, mit jedem weiteren Versuch den Rutschdurchgang zuvor zu unterbieten), entspannten wir in einem der Whirlpools. 

Danach machten wir uns auf in die Saunalandschaft. Wir hatten uns zuvor auf der Webseite informiert, welche Saunen dort angeboten werden, entschlossen angesichts der vielen Themenbereiche aber, uns vor Ort spontan zu entscheiden. Was die Sache aber auch nicht einfacher machte, denn vor Ort war die Wahl noch schwieriger, wir hätten am liebsten alle Saunen besucht. Letztlich waren wir zunächst im Dampfbad der Sinne (Highlight hier: Eine Mitarbeiterin verteilte Massagesalz unter den Besuchern, sodass wir ein wohltuendes Peeling genießen konnten). Danach besuchten wir die finnische Erdsauna (die allerdings etwas zu heiß für uns war), dann die Südseesauna und die Kalahari-Sauna. Besonders gefiel mir im Saunabereich die Saunabar, in der ich passend zur Stimmung einen Yogi-Tee zu mir nahm.

Ich muss dazu sagen, dass wir eigentlich vorhatten, nur vier Stunden zu bleiben. Aber diese Frist war schnell erreicht, sodass wir entschlossen, länger zu bleiben. Letzte Station war das Solebad. Erst zögerten wir, da man dafür extra zahlen musste, aber wir entscheiden und dafür und können sagen, dass dies der Höhepunkt des Aufenthaltes war. In dem Solerelaxpool konnten wir uns bei wechselnden Lichtfarben im Salzwasser treiben lassen, besondern schön war hier die angenehm hohe Wassertemperatur und die Entspannungsmusik, die auch unter Wasser zu hören war.

Ich kann also die Holstentherme auf jeden Fall empfehlen.

Erfahrungsbericht von Christin, Dezember 2010

Erlebnisbecken

Erlebnisbecken

Solebad

Sole-Relaxpool

Salzstollensauna

Salzstollensauna

 

Bilder / Fotos Copyright © Holsten Therme